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Kunstuniversität Linz

Die Brückenkopfbauten an der Linzer Nibelungenbrücke beherbergen seit 1947 die Kunstuniversität der Stadt Linz. 2015 startete nach den Plänen von Architekt Adolf Krischanitz die Sanierung und Erweiterung der beiden Gebäude. Weithin sichtbares Zeichen der Veränderung ist der im Rahmen eines Kunstprojekts hervorgegangene „Transzendenzaufzug“ der Künstlerin Karin Sandler. Der Aufzug wurde um eine beleuchtete gläserne Liftkonstruktion erweitert, die über die Ebenen des Gebäudes hinausführt und den Besucher über das Dach hinaus befördert.

Bei der Deckengestaltung in den Räumen sollte die als Rippenkonstruktion ausgeführte Bestandsdecke sichtbar erhalten bleiben. Dennoch mussten die Gebäude raumakustisch an die Ansprüche eines modernen Universitätsbetriebs angepasst werden. Die Lösung war eine an den Wandbereichen umlaufend angebrachte Streckmetalldecke.

Ausgeführt wurde die Decke als Streckmetall-Einhängesystem FURAL KLH-Z 2.2.1.2 mit einer Unterkonstruktion aus Rostwinkel und Z- Einhängeschienen. Gewählt wurde die Masche 30x12x2,5x1,5 mm, die mit mattem Parzifal-Hydroeinbrennlack in RAL 9006 beschichtet wurde. Um die geforderte akustische Verbesserung zu erreichen, wurden Streckmetallkassetten zusätzlich mit schwarzem Akustikvlies ausgestattet.

 

Objektdaten  
Masche  30x12x2,5x1,5 mm
Farbe: RAL 9006 - Parzifal
System: STM KLH-Z Einhängesystem
Fläche Streckmetalldecke: 800 m²
Funktion: Design, Akustik

 

 

 

 

 

Aussenaufnahme: Manfred Seidl
Innenaufnahmen: Gerd Kressl